Potsdam – Ijmuiden – in See
Auch wenn wir heute früh in den Tag starteten musste ein richtiges Frühstück mit leckeren Brötchen und Kaffee schon sein. Schließlich hatten wir einige Kilometer vor uns bis wir in Ijmuiden an Bord der Fähre nach Newcastle gehen konnten. Wichtig war auch, dass wir Uwe als Fahrer bei Laune hielten.
Richtig, diesmal ging es nicht mit Zug und Fahrrad auf Tour, sondern wir hatten uns als Mitfahrer bei Uwe und Ines „eingekauft“, um gemeinsam in etwas abgelegenere Ecken von Schottland zu reisen und dort zu wandern.
Das Auto hatte wir bereits bis auf wenige Dinge am Vorabend gepackt, so dass wir ohne größere Verzögerung nach dem Frühstück losrollen konnten.
Von der Strecke ist nichts besonderes zu berichten, außer dass das Wetter sehr wechselhaft war und uns mehrfach mit Schauern bedachte. Es war gar nicht so leicht, ein trockenes Zeitfenster für ein Picknick zu finden.
Wir hatten einen guten Zeitpuffer eingeplant, und so waren wir rechtzeitig an der Fähre. Nachdem wir Check-In und Passkontrolle passiert hatten, stellten wir uns in der zugewiesenen Fahrspur an und warteten auf das Boarding. Ines und Birgit gingen schon über die Fußgängerbrücke an Bord und winkten uns bald von Bord zu. Das sollte sich noch als günstig erweisen, denn die Autos wurden ganz schön dicht gepackt. Ich musste sogar aussteigen, da Uwe ganz rechts ran fahren sollte. Wir schnappten uns die „Bordkoffer“ mit den Sachen für die Überfahrt und auch schon für den 2. Reisetag und den Kurzaufenthalt in Glasgow und stiegen die Treppe von Deck 4 zu Deck 9 hinauf. Wir hatten eine 4er-Außenkabine – mit Blick nach vorn über den Bug! Platz war nicht viel aber wir wollten ja hier nur schlafen…
Erst einmal genossen wir auf dem Sonnendeck, das inzwischen seinem Namen alle Ehre machte, ein „Auslaufbier“ oder „-drink“, bevor wir noch ein wenig über das Schiffe schlenderten und schließlich das Auslaufen und die zurückbleibende Küste verfolgten.
Dann genossen wir im Restaurant noch das wie immer hervorrragende Abendbüffet mit großer Auswahl. Nach dem guten Essen musste noch ein kleiner Abendspaziergang sein, mit Blick auf Offshore-Windräder, Bohrinseln und das Glitzern der untergehenden Sonne, bevor wir in die Kojen krochen bzw. Uwe und ich uns in die zweite Etage schwangen.